Sprossenwand befestigen: Wandart, Dübel und Sicherheitsabstand

Eine Sprossenwand wird an der Wand verschraubt, und ein Kind hängt mit seinem ganzen Gewicht daran. Deshalb ist die Befestigung der wichtigste Schritt. Halte dich immer an die Anleitung des Herstellers. Diese Übersicht hilft dir bei der Vorbereitung.
1. Prüfe deine Wand
- Beton: Schwerlastdübel aus Metall oder Nylon, 8-mm-Bohrer.
- Ziegel: Universaldübel, ohne Schlag bohren, damit die Hohlkammern nicht ausbrechen.
- Gipskarton: Nur nach Freigabe des Herstellers, dann mit Hohlraumdübeln aus Metall oder direkt in den Ständer. Für eine Sprossenwand ist eine massive Wand die sicherere Wahl.
- Altbau mit Putz: Erst eine Probebohrung. Bei bröseligem Putz längere Dübel verwenden, die bis ins Mauerwerk reichen.
Eine Übersicht für alle Wandarten findest du auch in unserer Montage-Hilfe.
2. Nutze alle Befestigungspunkte
Verwende alle vorgesehenen Bohrlöcher und das mitgelieferte oder vom Hersteller empfohlene Befestigungsmaterial. Ist die Wand für die mitgelieferten Dübel nicht geeignet, kaufe passende nach, statt die Montage zu improvisieren.
3. Plane den Platz davor
Vor der Sprossenwand braucht es freie Fläche ohne Möbel, Heizkörper oder Kanten. Eine Turnmatte am Boden dämpft, wenn dein Kind abspringt oder abrutscht. Die Maße der Sprossenwand und, falls angegeben, der empfohlene Freiraum stehen auf der Produktseite.
4. Was die Norm bedeutet
Sprossenwände werden nach EN 12346 geprüft. Die Norm legt Anforderungen an Festigkeit und Sicherheit von Sprossenwänden fest. Bei jedem Modell in unserer Kategorie Sprossenwand steht, nach welcher Norm es geprüft ist und welche Belastung der Hersteller angibt.
5. Regelmäßig nachprüfen
Zieh die Schrauben nach den ersten Wochen nach und kontrolliere die Befestigung danach regelmäßig. Wackelt etwas, wird die Sprossenwand nicht benutzt, bis der Fehler behoben ist.
Mietwohnung?
Für eine Sprossenwand sind mehrere Bohrlöcher nötig. Schau in deinen Mietvertrag und frag im Zweifel kurz beim Vermieter nach.